Botschafter

Prof. Monika Grütters MdB — Botschafterin Art for Africa
Prof. Monika Grütters

Staatsministerin für Kultur und Medien (2013 – 2021)

Zur Empathie mit Menschen, die unter Hunger, Dürre, Krankheiten und einem Mangel an Bildungschancen leiden, kann Kunst auf vielfältige Weise beitragen. Kunst kann Gesichter und Geschichten hinter nüchternen Zahlen zeigen. Kunst kann Unsichtbares sichtbar machen. Kunst kann Wege der Verständigung über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg eröffnen. Kunst kann die Grenzen des Vorstellbaren weiten – und damit auch die Grenzen unserer Empathie.

Menschen in Afrika brauchen unsere Empathie – und vor allem konkrete Hilfe. Dass Kunst auch dafür Kräfte mobilisieren kann, zeigt das Künstlerbündnis „Art for Africa“, das ich gerne unterstütze. Ich danke den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern herzlich für ihr großartiges Engagement und die Bereitschaft, mit Verkaufserlösen humanitäre Projekte in Westafrika zu fördern.

Ich wünsche ihnen für ihr gemeinsames Anliegen, Not zu lindern und Zukunftsperspektiven zu eröffnen, viel Erfolg!

Prof. Dr. Heribert Prantl — Botschafter Art for Africa
Prof. Dr. Heribert Prantl

Heribert Prantl ist ein deutscher Jurist, Journalist und Autor. Er leitete das Ressort für Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München, er war später Mitglied der Chefredaktion. Heute ständiger Kolumnist und Autor der SZ.

„Im Namen der Menschlichkeit: Rettet die Flüchtlinge“ ist eine der zahlreichen Streitschrift des Journalisten. Sein Plädoyer gegen den Friedhof Mittelmeer und für mehr Menschlichkeit hat ihn auch dazu bewogen, für „art for africa“ Botschafter zu sein.

Er schreibt uns: „Die Arbeit, die sie machen, finde ich wunderbar. Das sage ich auch gerne öffentlich auf ihrer Homepage„. …

Wir freuen uns sehr über diese langjährige Zusammenarbeit.

Dr. Ephiphane Kinhoun — Botschafter Art for Africa
Dr. Ephiphane Kinhoun

Professor an der Katholischen Universität von Zentralafrika (Kamerun).

Epiphane Kinhoun stammt aus Benin, Ouagbo (Benin). Nach philosophischen und theologischen Studien und einen Abschluss in Philosophie an der UAC (Benin), trat er den Jesuiten im Jahr 2003 bei. Weitere Stationen seiner Ausbildung waren die Jesuiten Fakultäten Kimwenza (Kongo), Sarh (Tschad) und der UCAO (Elfenbeinküste). Seine Promotion legte er in Philosophie an der Hochschule in München ab.
Dr. Epiphane Kinhoun, unser Botschafter, lehrt heute an der Universität Catholique d’Afrique Centrale (UCAC) in Kamerun.
Ihm ist es ein besonderes Anliegen, die Ausbildung in Afrika zu grundsätzlich reformieren: Orientierung an den Wertmaßstäben Afrikas – weniger an denen der westlichen Welt. Er sieht in der Arbeit von „Art for Africa“ die Chance, Unterstützung im Aufbau eines reformierten Bildungssystems in Afrika zu haben. Gerade die Ausbildung und die Besinnung auf die afrikanischen Werte sind ein wichtiger Baustein, um dem Massenssterben im Mittelmeer entgegen zu treten.
Wir werden diese Bildungsarbeit künftig mit unserem Kunstprojekt begleiten und fördern.

Frau Huber-Schraft — Botschafterin Art for Africa
Frau Huber-Schraft

Präsidentin des Verwaltungsgerichts Stuttgart

Anlässlich der Eröffnung der ART for Africa-Ausstellung im VG Stuttgart:

„Der Erlös soll konkret Menschen helfen. Solidarität ist zuerst ein Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Sie meint das Gefühl von Menschen zusammen zu gehören und äußert sich in gegenseitiger Hilfe und dem Eintreten füreinander. Solidarität ist zutiefst human ausgerichtet. Humanität umfasst u.a. die Forderung nach Gleichheit aller Menschen jeder Herkunft und der Berücksichtigung der Würde des Menschen. Beides, Humanität und Solidarität sind als gelebte Prinzipien eng verbunden mit der Tugend der Hilfsbereitschaft. In diesem Sinn überschreitet Solidarität Grenzen.“